Die Wiener Börse rollt den roten Teppich für KMUs und Start-ups aus

Wien – Mit einem neuen Handelssegment will die Wiener Börse mittleren und kleinen Unternehmen sowie Start-ups den Aktienmarkt schmackhaft machen. Losgehen soll es mit dem "direct market" Anfang 2019, sofern der rechtliche Rahmen geschaffen wird. Seitens der Regierung ist das Vorhaben auf Schiene: "Wir bemühen uns, gemeinsam mit der Börse den Drittmarkt zu öffnen", sagte Finanzminister Hartwig Löger. Die gesetzliche Grundlage für den dazu nötigen Handel mit Inhaberaktien sei Ende August in Begutachtung geschickt worden. Ziel der Börse ist es, heimischen Unternehmen einen einfachen Zugang zum Kapitalmarkt zu ermöglichen. "Die wirkliche Funktion" der Börse ist Notenbankchef Ewald Nowotny zufolge das Bereitstellen von Risikokapital – woran es in Österreich mitunter hapert. Darum werden die Einstiegshürden für den "direct market" möglichst tief gehalten.

Quelle / ganzer Bericht: derStandard.at vom 07. September 2018, Alexander Hahn