EY-Analyse des Frauenanteils in Österreichs Vorständen und Aufsichtsräten

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EY-Analyse des Frauenanteils in Österreichs Vorständen und Aufsichtsräten
 

Ich freue mich sehr, Ihnen die Ergebnisse des aktuellen „Mixed Leadership Barometers“, unserer mittlerweile dritten Analyse der Struktur von Vorständen und Aufsichtsräten in den im Wiener Börse Index notierten Unternehmen, vorab exklusiv zuzuschicken. Wir werden diese Unterlagen am Montag auch an ausgewählte Redaktionen österreichischer Medien verschicken.

Unsere ersten beiden Ausgaben des „Mixed Leadership Barometer“ offenbarten speziell in den Vorstandsetagen einen alarmierend niedrigen Frauenanteil und befeuerte die öffentliche Auseinandersetzung mit dem Thema „Frauen in Führungspositionen“. Obwohl wir bei dieser Analyse einen leichten Anstieg von 0,9 Prozent – das entspricht zwei zusätzlichen weiblichen Vorstandsmitgliedern – feststellen können, ist es immer noch ein weiter Weg bis zur Gleichberechtigung in Chefetagen österreichischer Unternehmen.

Elf Frauen stehen in den Vorstandsgremien immer noch insgesamt 185 Männer gegenüber. Ein kleines Rechenspiel: Wenn sich der Frauenanteil weiter in diesem Tempo entwickelt, gibt es erst in 50 Jahren einen ausgewogenen Anteil von Frauen und Männern in den Vorstandsetagen.

Positiv ist, dass wir in vielen Gesprächen zu diesem Thema ein klares Umdenken bemerken und das Bewusstsein über die Wichtigkeit von gemischten Führungsteams klar steigt.

Ein politischer Lösungsansatz zur Steigerung des Frauenanteils in Aufsichtsräten wurde vor wenigen Wochen beschlossen: Ab 1. Jänner 2018 müssen börsennotierte Unternehmen und Großbetriebe mit mehr als 1.000 Mitarbeitern eine 30-prozentige Frauenquote im Aufsichtsrat einhalten – allerdings nur, wenn das Gremium aus mindestens sechs Mitgliedern besteht. Bis zum Ende des Jahres werden knapp 40 im WBI notierten Unternehmen intensiv nach Frauen für ihren Aufsichtsrat fahnden: Momentan erfüllen gerade einmal 9 von 48 Unternehmen – rund ein Fünftel – die Quote.

Wir sehen diese Ergebnisse auch als Ansporn und Bestätigung, dass es langfristige Initiativen wie „Women. Fast Forward“ unbedingt braucht, um gesellschaftliche Entwicklung zu fördern und Impulse für die öffentliche Diskussion einzubringen.

Ich stehe jederzeit gerne für Rückfragen oder Austausch zu den Ergebnissen zur Verfügung.

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Mit freundlichen Grüßen

Elfriede Baumann

 
 
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