Lehrer fühlen sich schlecht auf Digitalisierung vorbereitet

Wien. Die Schulen sollen, kündigte die Bundesregierung erst kürzlich an, in das digitale Zeitalter einsteigen. Dabei soll ein Masterplan, der bis Jahresende stehen soll, helfen. Doch wie weit ist der Weg ins digitale Zeitalter? Wie fit sind Österreichs Schulen für die digitale Welt? Diese Fragen hat das Meinungsforschungsinstitut OGM im Auftrag der Innovationsstiftung für Bildung insgesamt 805 Schülern, Eltern und Lehrern der AHS-Oberstufe bzw. der BMHS gestellt. Die Umfrage ist repräsentativ – und teilweise durchaus überraschend.

Denn sowohl Schüler (70 Prozent) als auch Lehrer (68 Prozent) und Eltern (75 Prozent) sind mit der technischen Ausstattung in der Schulen (sehr) zufrieden. Das mag daran liegen, dass man im Unterricht offenbar nicht auf Geräte der Schule angewiesen ist. Die Schüler nehmen ohnehin ihre Privatgeräte mit. So arbeiten im Unterricht nur zwölf Prozent der Schüler mit Laptops der Schule. Aber mehr als die Hälfte nimmt den eigenen Laptop in die Schule mit.

Quelle / ganzer Bericht: diePresse.com vom 11. September 2018, Julia Neuhauser