Versicherungen sollen für Kunden transparenter werden

Wien – Der Kunde steht im Zentrum jener Richtlinie, deren Umsetzung die Versicherungen derzeit in Atem hält. Konkret geht es um die Vertriebsrichtlinie IDD (steht für Insurance Distribution Directive), die viele Punkte beim Verkauf und Vertrieb von Versicherungen neu regelt. "Jede Abteilung, von der IT bis zur Produktentwicklung, ist in die Umsetzung der IDD eingebunden", sagt Norbert Griesmayr, Chef von VAV-Versicherungen. Das binde enorme Kapazitäten und verursache hohe Kosten. Kosten, die letztlich der Kunde wird tragen müssen. Denn die Margen seien derzeit ohnehin schon gering. Seit Inkrafttreten der Vorgaben von Solvency II dürfen Versicherungen nur noch sehr konservativ veranlagen, und das Niedrigzinsumfeld drückt auf das Geschäft, weil viele Häuser im Bereich Leben auch mit hohen Zinsversprechen aus der Vergangenheit kämpfen. Eine erneute Kostenbelastung müsse daher – zumindest teilweise – an Kunden weitergegeben werden.

Mehr dazu / ganzer Bericht: derStandard.at vom 05.11.2017, Bettina Pfluger