Interview mit Dr. Helga Rantasa: Vom Executive Search zur exklusiven Partnervermittlung

Interview mit Dr. Helga Rantasa: Vom Executive Search zur exklusiven Partnervermittlung

Last Updated on 2018-03-01

Nach vielen Jahren in der Top-Personalberatung hat Dr. Helga Rantasa nach einer gänzlich neuen beruflichen Herausforderung gesucht, bei der sie eine ihrer Kernkompetenzen, nämlich Menschen in ihrer Persönlichkeitsstruktur zu erfassen und miteinander zu verbinden, optimal einsetzen kann.

Oft konnte sie im Laufe ihrer Karriere beobachten, wie sich beruflicher Erfolg und privates Beziehungsglück gerade im Top-Management entgegengesetzt zueinander entwickeln. Steht die Karriere über viele Jahre an erster Stelle, so bleibt das Privatleben manchmal auf der Strecke oder Beziehungen scheitern. Daraus entstand Helga Rantasas Vision, genau für diese karrieregeprägte Zielgruppe mittleren Alters eine persönliche, hochqualitative Partnervermittlung anzubieten. Die Kombination aus dem Einsatz von Tools aus dem Executive Search, dem persönlichen Gespräch und Eingehen auf individuelle Wünsche sowie professionellem Matchmaking sind die Eckpfeiler ihrer Arbeit.

Ihr Ziel ist es nun, Menschen auf dem Weg zu ihrem persönlichen Glück zu begleiten und Partner zusammen zu bringen, die sich alleine nie finden würden. Wie das geht?

„Durch meine langjährige Erfahrung im Executive Search verstehe ich es, auch zwischen den Zeilen zu lesen, und durch genaues Fragen und vor allem Zuhören kann ich einordnen, was hinter verschiedenen Formulierungen wirklich steckt. Ich nehme dabei eine Vogelperspektive ein und achte auf tiefgründige Gemeinsamkeiten – dadurch gelingt es mir, auch Paare zu verbinden, die sich ohne mich nie kennen gelernt hätten.“

Work-Life Balance

Ein viel strapazierter Begriff, den Helga Rantasa unter einem neuen Blickwinkel betrachten möchte: „In der ersten Hälfte des Lebens liegt der Fokus oft voll auf der Karriere und dem beruflichen Erfolg, da kann es passieren, dass das Privatleben zu kurz kommt. Irgendwann so zwischen 40 und 50 kommt es aber zu einem unvermeidlichen Bruch, einem Umdenken. Plötzlich ist der so erfüllende Beruf nicht mehr alles im Leben. Eine Sehnsucht nach einem privaten Anker, einer stabilen und verlässlichen Partnerschaft nimmt nun oft mehr Raum ein als bisher.“

Sich dann auf Partnersuche zu begeben, ist nicht einfach – oftmals fehlen Zeit und auch Gelegenheiten, jemanden Passenden kennen zu lernen. Die professionelle Unterstützung von complement setzt genau hier an.

Wie läuft nun die Partnervermittlung bei complement konkret ab?

Nach einem unverbindlichen persönlichen Erstgespräch werden die Parameter der Zusammenarbeit gemeinsam abgesteckt. Bei complement gibt es keine online-Profile, Wünsche und Anforderungen an den Partner bzw. die Partnerin werden ebenso besprochen wie eigene Vorlieben und Vorstellungen.

Denn Kriterien wie Übereinstimmung in wesentlichen Lebensbereichen, gemeinsame Interessen, ähnliche Weltanschauungen und Wertvorstellungen sind eine wichtige und grundlegende Basis für eine funktionierende Beziehung.

Sind alle relevanten Themen geklärt, geht die Expertin auf die Suche. Sie nutzt ihr Kontaktnetzwerk und filtert – natürlich mit absoluter Diskretion und viel Fingerspitzengefühl – mögliche passende Partner. Letztlich entscheidet der Kunde, wen er aus der Vorauswahl kennenlernen möchte. Erst dann wird die Identität des potenziellen Partners oder der potenziellen Partnerin bekannt gegeben.

Zum Abschluss gibt Helga Rantasa noch drei Tipps, die sie im Rahmen des Kennenlernprozesses für sehr wichtig hält:

  1. Die Erwartungen an die erste Verabredung sollten richtig gesetzt werden. Das ist ein ganz zentrales Thema. Denn wie nähert man sich eigentlich jemandem an, der möglicherweise der zukünftige Partner sein könnte, den man aber überhaupt nicht kennt? Eine angenommene, aber nicht automatisch vorhandene Vertrautheit kann hier sehr schnell kontraproduktiv sein. Nähe muss behutsam wachsen und sich entwickeln können.
  2. Jede Partnerschaft ist anders, Vergleiche sind hier nicht sehr hilfreich. Etwas Neues kann nur entstehen, wenn etwas Altes abgeschlossen ist. Das gilt im Beruflichen ebenso wie im Privaten.
  3. Realistisch sein, es gibt nicht den perfekten Mann oder die perfekte Frau. Jeder hat – vor allem mit zunehmender Lebenserfahrung – Eigenheiten, Kanten und Ecken. Auf diese einzugehen und sie als Teil der Persönlichkeit zu sehen, ist hier die Kunst. Nicht den anderen ändern wollen, sondern gemeinsam und wertschätzend Themen ansprechen, ausdiskutieren und auch viel Lachen!

 

Website: www.rantasa.com

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