Mit Haarshampoo für die Pension vorsorgen, geht das?

Mit Haarshampoo für die Pension vorsorgen, geht das?

Last Updated on 2020-01-20
Ja, das geht! Mit Network Marketing. Warum diese Vertriebsform bei weitem besser ist als ihr Ruf und auch in Zeiten des Online-Shopping kräftige Wachstumsraten verzeichnet, erklärt Petra Kammerer, Marketing-Spezialistin im INARA-Gespräch.

„Ich kam zu Network Marketing wie die Jungfrau zum Kind und es war eine der glücklichsten Fügungen, die mir beruflich je widerfahren ist“, sagt Petra Kammerer. Es begann alles vor zwei Jahren, als sie mit 48 erstmals einen Pensions-Sprechtag der PVA besuchte und konkret feststellen musste: das mit der staatlichen Pension allein wird sich nicht ausgehen. Nicht mal in Kombination mit der zusätzlichen privaten Pensionsvorsorge würde sie den Lebensstandard halten können, den sie derzeit genießt. Es musste eine Alternative her, idealerweise ein Business, das man nebenberuflich aufbauen kann und das einem in der Pension ein angenehmes passives Einkommen beschert.

„Network Marketing war die Antwort auf alle Fragen, die ich hatte“ und mit dem steirischen Familienunternehmen RINGANA, das weltweit als einziges Unternehmen 100 Prozent FRISCHE Kosmetik und Superfoods ohne jegliche Chemie, Erdölkomponenten und künstliche Konservierungsstoffe produziert, ein jährliches Wachstum von 45 Prozent erzielt, vielfach ausgezeichnet wurde und obendrein noch auf ausnehmend ethischem, nachhaltigem und qualitativ hochstehendem Niveau arbeitet, war auch das ideale Partnerunternehmen gefunden. „Für mich war sofort klar, mit diesem ökologischen Konzept und vor allem dieser ethischen Firmenphilosophie kann ich mich auf allen Ebenen identifizieren und somit auch reinen Gewissens die Produkte selbst verwenden und weiterempfehlen“, sagt Kammerer.

„Und nicht nur das Unternehmen RINGANA begeisterte mich – auch das Vertriebsmodell Network Marketing, auch Empfehlungsmarketing genannt, habe ich – als man es mir erstmals erklärte – sofort verstanden.“

Ohne Risiko, Investitionsbedarf minimal

Mit Network Marketing kann man sich komplett ohne Risiko und einer minimalen Investition von bestenfalls 250 Euro in kürzester Zeit ein überaus lukratives selbständiges Business aufbauen.

Zuerst verwendet und testet man die Produkte selbst und empfiehlt jene weiter, die man besonders liebt. „Man ist reiner Empfehlungsgeber und nicht etwa Wiederverkäufer oder Zwischenhändler wie viele vermuten würden“, sagt Kammerer.

Der Geschäftsabschluss passiert direkt zwischen dem produzierenden Unternehmen und dem Kunden. Als Empfehlungsgeber wird man bei einem Kauf mit einer sogenannten „Mittlungsprovision“ entlohnt. Man selbst muss sich aber weder um Produktion, Lager, Liefer-Logistik, noch um Marketing oder Mahnwesen kümmern. All dies übernimmt das Partnerunternehmen.

Gute Verdienstmöglichkeiten

Ihr sei bewusst, dass das Image des Netzwerk Marketings nach wie vor bescheiden ist, sagt Kammerer: „Deshalb ist es mir ein persönliches Anliegen, einen Beitrag für dessen Verbesserung zu leisten.“ Wer im Empfehlungsmarketing als Berater tätig ist, bekommt für seine Tätigkeit eine Provision und hat bei entsprechendem Einsatz gute Verdienstmöglichkeiten. Kammerer sagt, „das Vergütungssystem ist fair und transparent, es gibt keinen Gender Gap zwischen Männern und Frauen, auch keinen zwischen alt und jung, Bildung oder sozialem Status. Man wird jeden Monat pünktlich und fair gemäß seiner Leistung bezahlt. Und das vom ersten Tag an. Ich muss sowieso noch 15 Jahre arbeiten bis zur Pension, also nutze ich diese Zeit, mir bis dahin ein europaweites Netzwerk an Partnern aufzubauen, das mir neben neuen tollen Freundschaften ein finanziell sorgenfreies Leben in der Pension sichern wird. Eine solch abgesicherte Zukunft verdanke ich somit sprichwörtlich dem Umstand, dass ich mich entschieden habe, mein Haarshampoo und meine Köperpflege-Produkte zu wechseln und diese mir schon heute ein lukratives Zusatz-Einkommen bei gleichzeitig grünem Fußabdruck ermöglichen.“

Mit der Größe des Netzwerkes, das man aufbaut, steigt das Einkommen. Aktiv durch direkte Empfehlungen an Kunden. Passives Einkommen erwirtschaftet man durch Teampartner, die das Gleiche machen wie man selbst: nämlich die Produkte selbst verwenden, Kunden begeistern und wiederum Teampartner finden, die das Gleiche tun. Das steigert die Einkommensmöglichkeiten exponentiell, da man an den Umsätzen der Partner mitpartizipiert.

Kammerer schätzt es sehr, dass sie sich ihre Zeit frei einteilen kann. „Die flexiblen Arbeitszeiten sind wohl auch ein Grund dafür, dass im Netzwerk Marketing mehrheitlich weibliche Berater tätig sind. Der Männeranteil ist (noch) klein, legt aber stetig zu. Die meisten Berater üben ihre Tätigkeit nebenberuflich aus. Mit zehn bis 15 Stunden pro Woche ist Empfehlungsmarketing auch für viele Mütter in Karenz oder agile Pensionisten eine hervorragende Möglichkeit, nach wie vor aktiv am Berufsleben teilzunehmen. Aber auch für Menschen wie mich, die sich in Sachen Altersvorsorge nicht mehr auf den Staat verlassen wollen, ist es eine fantastische Möglichkeit, beizeiten drohender Altersarmut vorzubeugen. Für mich war klar: ich möchte im Alter keinesfalls schlechter leben als heute. Mit Empfehlungsmarketing kann ich meine Zukunft schon heute – nebenberuflich mit zehn bis 15 Stunden pro Woche – aktiv gestalten. Für mich einfach nur genial!“ 

Wachsender Markt

Erfunden wurde das System Netzwerk Marketing bzw. Direktvertrieb (sprich direkt, kein klassischer Zwischenhändler zwischen Produzent und Endverbraucher) bereits in der 1940er Jahren in den USA und ist mittlerweile auch in Europa ein extrem wachsender Markt. Im Jahr 2018 wurden von der Branche knapp 200 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet. In Deutschland, so sagt Branchenverband BDD, betrug der Gesamtumsatz im Vorjahr knapp 18 Milliarden Euro. Zwischen 2008 und 2018 legte der Umsatz jährlich jeweils um rund fünf Prozent zu. Auch für die nächsten Jahre ist man überaus optimistisch.

„Starten kann man in jedem Alter, in jeder Region und mit jedem Bildungsniveau. Alles was man in diesem Business braucht ist Freude an Kommunikation mit Menschen und die Bereitschaft zu lernen – praxisnahe Schulungen werden zahlreich angeboten. Ist mein Mund offen, ist mein Geschäft offen. Neben einem monatlichen Einkommen sind vor allem die Entwicklung eigener Fähigkeiten sowie persönliches, mentales Wachstum der größte Vorteil dieses Geschäfts“, sagt Kammerer.

Kammerers Netzwerk umfasst mittlerweile eine Vielzahl von StammkundInnen, sowie ein umfangreiches Partnernetzwerk im In- und Ausland. „Die Wiederbestellrate liegt bei sagenhaften 70 Prozent und mein 40-köpfiges Team spannt sich von Griechenland, über Italien, Frankreich, Deutschland bis Schweden. Die Hälfte davon kenne ich nicht mal persönlich, da sie Teampartner von Teampartnern sind. Dennoch arbeiten wir alle gemeinsam an einer besseren Zukunft, für unsere Umwelt und ja auch für uns selbst, denn besonders Frauen trifft Altersarmut am härtesten“, erklärt die Marketing-Fachfrau.

Kunden werden von ihr über Produktneuheiten und besondere Aktionen informiert. Ganz wichtig ist es, niemandem zum Kauf zu drängen: „Nicht der Produktverkauf, sondern Information über das Unternehmen und seine nachhaltige Philosophie stehen im Vordergrund meiner Gespräche. Meine Kunden entscheiden immer selbst, ob und was sie anspricht. Mein Ziel ist es, einen ethischen, grünen Fußabdruck zu hinterlassen und die Badezimmer Europas von Erdöl zu befreien.“

Einkaufen als Social Event

Dass Menschen im Zeitalter des bequemen Online-Shopping so gerne gemeinsam mit anderen im Wohnzimmer einkaufen, ist nur auf den ersten Blick erstaunlich. „Einerseits finden viele finden Online-Shopping mühsam, andererseits kämpft so mancher mit den Öffnungszeiten im traditionellen Handel. Im ländlichen Raum fehlen oft Nahversorger, wodurch alternative Vertriebsformen ebenfalls an Bedeutung gewinnen. Viele Menschen schätzen das Einkaufen als Gemeinschaftserlebnis in kleiner Runde. Für viele sind solche Abende auch ein Social Event, bei dem man viel lacht, Spaß hat, neue Leute kennenlernt, neue Freundschaften knüpft und sein Netzwerk erweitert.“ Direktvertrieb entspricht also durchaus dem Zeitgeist.

Anerkannte Unternehmens Sparte

Als eine Form des Handels ist der Direktvertrieb in der WKO/Wirtschaftskammer Österreich durch ein Bundesgremium und einzelne Landesgremien vertreten. Um mit dem Direktvertrieb zu starten, braucht man einen Gewerbeschein, den man ohne besondere Voraussetzungen erhält. Klar abgrenzen möchte sich der seriöse Direktvertrieb von illegalen Systemen wie Schneeball- oder Pyramidenspielen, bei denen nicht der Produktverkauf, sondern das Anwerben neuer Partner mit illegalen „Kopfgeld-Zahlungen“ vergütet wird.

Für Fragen & Erfahrungsaustausch steht Petra Kammerer unter petra.kammerer@yahoo.com sowie https://petrakammerer.ringana.com gerne Rede und Antwort.

Autorin: Brigitta Schwarzer

 


@Petra Kammerer