DSGVO: 59.000 Meldungen in acht Monaten

DSGVO: 59.000 Meldungen in acht Monaten

Mit 580 Beschwerden liegt Österreich im EU–Mittelfeld.

Wien. Mehr als 59.000 Meldungen wurden wegen eines sogenannten Data Breach im europäischen Wirtschaftsraum seit Inkrafttreten der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) am 25. Mai 2018 gemacht. Unter Data Breaches sind Vorfälle zu verstehen, durch die Unbefugte der Zugriff auf Daten möglich wird.

Die Anzahl der Meldungen überrascht, wenn man bedenkt, dass die Datenschutzgrundverordnung erst vor acht Monaten in Kraft getreten ist. Einer Umfrage der internationalen Anwaltskanzlei DLA Piper zufolge wurden die meisten Data Breaches, nämlich 15.400, in den Niederlanden gemeldet. In Deutschland waren es 12.600 und in Großbritannien 10.600 Vorfälle, die bei den zuständigen Behörden registriert wurden. Die wenigsten Data-Breach-Meldungen gab es in Liechtenstein (15), Island (25) und Zypern (35).

Österreich liegt laut der DLA-Umfrage mit 580 Meldungen im unteren Mittelfeld.

Quelle / ganzer Bericht: diePresse.com vom 06. Februar 2019