INARA Newsletter 24.04.2020

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Board News 24.04.2020
Corona: Von psychischen Belastungen und gravierenden Kollateralschäden
 
Liebe Leserinnen und Leser,

Studien belegen, dass es im Schnitt 66 Tage dauert, bis wir neue Gewohnheiten etabliert bzw. uns an neue Situationen gewöhnt haben. Am heutigen Tag 40 der „Corona-Zeitrechnung“ hätten wir somit fast zwei Drittel der Anpassungsperiode hinter uns. Diese Rechnung stimmt natürlich nicht: Von manchen Einschränkungen wurden wir mittlerweile schon wieder entbunden (so dürfen wir seit Ostern wieder mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu einem Spaziergang anreisen), andere Erleichterungen stehen bevor – unsere alten Eltern dürfen wir voraussichtlich ab Anfang Mai wieder besuchen, unseren Lieblingsitaliener leider erst zwei Wochen später. Gut, dass mittlerweile klargestellt wurde, dass Gäste in Lokalen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen müssen.

Am Montag war ich nach längerer Zeit wieder einmal bei einem physischen beruflichen Meeting. Über die Abwechslung vom Zoomen und Skypen war ich so erfreut, dass ich glatt auf die gebotene soziale Distanz vergaß und einer Kollegin die Hand zur Begrüßung hinstreckte. Mitten in der Bewegung ist mir mein Fauxpas dann aufgefallen. Eigentlich bin ich aber froh, dass mir das Abstandhalten noch nicht zur Gewohnheit geworden ist, und ich hoffe, dass ich das nach in 26 Tagen, wenn die durchschnittliche Umstellungsdauer vorbei ist, auch noch sagen kann.

Beste Grüße

Brigitta Schwarzer
Interview: Vermieter nicht für Corona zur Kasse bitten!
 
Der Mieterschutz in den gesetzlichen Corona-Paketen ist eigentumsfeindlich, viele Vermieter werden letztlich durch die Finger schauen. Anderen vergleichbaren Branchen würden niemals derartigen Lasten aufgebürdet, betont Kaspar Erath, Obmann des Vereins der Wiener Gründerzeithäuser.
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„MEIN LEBEN“
Wie man seine persönliche und finanzielle Unabhängigkeit auch für die Zukunft absichern kann.

Brigitta Schwarzer

Jeder von uns braucht nicht nur eine lebenslange adäquate Gesundheitsversorgung, sondern auch finanzielle und rechtliche Vorkehrungen für die Zukunft, vor allem für das Alter oder nach Unfällen mit Dauerfolgen.
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   Pressemeldungen
Warum innere Distanz heilsam ist
standard.at / Hartmut Volk, 18.04.2020

Die Versuchung ist groß, wenn die Nerven angespannt sind: gleich zurückschlagen und sich Luft machen. Innerlich einen Schritt zurückzutreten ist aber die bessere Idee.
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Coronakrise: Österreichische Versicherer helfen ihren KundInnen in der Krise
Medieninformation / Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, 16.04.2020
 
Österreichs Versicherer stehen in Krisenzeiten verstärkt zu ihren KundInnen und helfen ihnen durch diese schwierige Zeit. So haben sich die Versicherer in Österreich auf einen gemeinsamen Verhaltenskodex geeinigt. Zudem unterstützen die österreichischen Versicherer KMUs und EinzelunternehmerInnen.
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Digital statt persönlich: Hauptversammlungen finden wegen Corona online statt
Standard.at / Bettina Pfluger, 14.04.2020

Die Anwesenheit hunderter Personen in einem Raum macht Hauptversammlungen, wie wir sie bisher gekannt haben, gerade unmöglich.
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   Fachbeiträge
Corona-Phase II: Isolationshaft im Wohnzimmer
Brigitta Schwarzer

Menschen brauchen Gesellschaft – nicht nur beim Warten vor dem Baumarkt.
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Wie man mit Geld die Welt verändert
Dr. Heidrun Kopp in Five Minutes for Finance, 09.04.2020

Seit Wochen sitzen die meisten von uns entweder überhaupt in Quarantäne oder jedenfalls zu Hause im Home Office. Liebgewordene Gewohnheiten, die wir als selbstverständlich angesehen haben, gehen uns schmerzlich ab. Mehr Zeit zum Nachdenken gibt es auch, z.B. darüber, was der Alltagswahnsinn so mit uns macht, und wieviel wir wirklich davon brauchen, woran wir uns vermeintlich gewöhnt haben. Gleichzeitig sind wir direkt oder zumindest indirekt von den wirtschaftlichen Auswirkungen für kleine, regionale Händler und Dienstleister betroffen.
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Nudging oder klare Verhaltensregeln?
Prof. Dr. Erich Kirchler / die-wirtschaft.at 08.04.2020
 
Prof. Erich Kirchler befasst sich seit vielen Jahren mit dem Thema Nudging. Bei dieser Methode wird das Verhalten von Menschen durch kleine Stupser gelenkt, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückzugreifen. Die Handlungsfreiheit bleibt bei Nudging also aufrecht. Aufgrund der Coronakrise erleben wir gerade eine sehr starke gesetzliche Verhaltensregulation. Ob sich die Einschränkungen auch ohne solche Restriktionen hätten durchsetzen lassen? Eine Analyse des Wirtschaftspsychologen der Universität Wien.
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Zitat der Woche
 
„Humor ist, wenn man trotzdem lacht."
 
Otto Julius Bierbaum (1865 - 1910), deutscher Schriftsteller
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